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Glutenfreies, veganes Bauernbrot

  • Autorenbild: Sari Schoko
    Sari Schoko
  • 10. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

herzhaft, rustikal und richtig aromatisch


Es gibt kaum etwas Schöneres, als den Duft von frisch gebackenem Brot, der durchs Haus zieht. Dieses Rezept für ein glutenfreies, veganes Bauernbrot vereint kräftigen Geschmack mit einer schönen, rustikalen Kruste – und das ganz ohne tierische Produkte. Dank Sauerteig bekommt das Brot eine feine Säure und bleibt lange saftig.


Zutaten für ein Brot

  • 600 ml lauwarmes Wasser (max. 36 °C, damit die Mikroorganismen nicht absterben)

  • 210 g aktivierter Sauerteig (siehe Anleitung unten)

  • 250 g Buchweizenmehl

  • 200 g Reisvollkornmehl

  • 30 g Flohsamenschalen (fein gemahlen, wichtig für Bindung und Saftigkeit)

  • 1–2 TL Salz (je nach Geschmack)

  • 1–2 TL Brotgewürz (z. B. Kümmel, Fenchel, Koriander)

  • 1–4 g Trockenhefe (optional) – je mehr Hefe, desto kürzer die Gehzeit


Sauerteig aktivieren

Damit dein Sauerteig richtig fit ist, am besten am Abend vorher auffrischen:

  • 70 g Sauerteiganstellgut mit 70 g lauwarmem Wasser und 70 g Buchweizenmehl oder mit Reisvollkornmehl verrühren.

  • Zugedeckt bei Zimmertemperatur über Nacht stehen lassen.

  • Am nächsten Morgen ist er schön aktiv und einsatzbereit.


Zubereitung

  1. Teig anrühren

    In einer großen Schüssel Sauerteig, lauwarmes Wasser, Trockenhefe (falls verwendet), Salz, Brotgewürz, Mehle und die fein gemahlenen Flohsamenschalen miteinander vermengen. Am besten nimmst du dafür eine Küchenmaschine mit Knethaken, da der Teig recht klebrig ist. Ein Handrührgerät mit Knethaken geht zur Not auch – Muskelkraft ist hier ebenfalls willkommen.

  2. Laib formen

    Mithilfe einer Teigkarte den Teig aus der Schüssel holen und zu einem Laib formen. Es muss nicht perfekt aussehen – ein bisschen rustikal passt gut zu einem Bauernbrot.

  3. Garen lassen

    Den Laib in ein gut bemehltes Gärkörbchen legen, mit Frischhaltefolie und einem Küchentuch abdecken. Bei Zimmertemperatur etwa 2–4 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen sichtbar vergrößert hat.

  4. Backofen vorbereiten

    Ofen rechtzeitig auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, zusammen mit einem Backblech oder Backstein. So bekommt das Brot direkt den nötigen Hitzeschub.

  5. Backen mit Dampf

    Den Teig vorsichtig auf das heiße Backblech oder den Backstein stürzen und mit einem scharfen Messer tief einschneiden – das sorgt für eine schöne Kruste und verhindert, dass das Brot unkontrolliert aufreißt.Direkt nach dem Einschieben 50 ml Wasser auf den Boden des Backofens geben (Vorsicht, heißer Dampf!) und die Tür schnell schließen.

  6. Backzeit

    • Zuerst 40 Minuten bei 230 °C backen

    • Dann Temperatur auf 210 °C senken und weitere 30 Minuten backen

    • Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt und eine kräftige, goldbraune Kruste hat.

    • Oder bei einer Kerntemperatur von 97 Grad.


Serviertipp

Lass das Brot auf einem Gitter vollständig auskühlen, bevor du es anschneidest – auch wenn es schwerfällt! So kann sich die Krume stabilisieren und bleibt schön saftig. Schmeckt wunderbar mit veganem Aufstrich, Butter oder einfach pur mit einer Prise Salz.

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