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FAQ: Backen mit Hefe

  • Autorenbild: Sari Schoko
    Sari Schoko
  • 12. Sept.
  • 3 Min. Lesezeit

Du fragst dich, wie du am besten mit Hefe glutenfrei backen kannst? Mit diesen Tipps gelingt es dir.


Lauwarmes Wasser

  • Die Hefe mag es gerne warm, aber über 36 Grad verbraucht die Hefe zu schnell ihre Energie, sodass das Gebäck dann beim Backen zusammenfällt und glitschig wird. 

  • lauwarmes Wasser max. 36 Grad warm


Welche Hefe?

  • Es ist egal ob du frische Hefe oder Trockenhefe verwendest. Du solltest deine Hefe am besten immer in der lauwarmen Flüssigkeit auflösen. So vermeidet man Hefestücke im Teig. 

    • Lauwarme Flüssigkeit in eine Schüssel geben, Hefe reinbröseln/schütten mit einem Schneebesen darin auflösen.


Immer die Flüssigkeit zuerst

  • Oft sieht man am Boden der Schüssel, dass die Küchenmaschine nicht alle Zutaten gut verrührt hat.

  • Immer zuerst die Flüssigkeit in die Schüssel geben, so vermeidet man Mehlreste am Boden. 

  • Egal ob du einen Thermomix oder eine normale Küchenmaschine, zb Kenwood zuhause hast.

    • Ich habe beides und kann dir versichern, dass du glutenfreie Teige in beiden Geräten kneten kannst.


Nicht zu viel kneten

  • Glutenfreier Teig braucht wenig Knetzeit. 

  • Die Teige in der Küchenmaschine auf niedriger bis mittlerer Stufe und im Thermomix mit der Funktion "Teig kneten" nur solange kneten, bis alle Zutaten zu einem homogenen Teig verbunden sind.

    • Küchenmaschine: Nach 30 Sekunden die Maschine stoppen und mit einer Teigkarte den Rand der Schüssel abkratzen und in die Mitte zum Haken schieben. So kann die Küchenmaschine alle Zutaten gut erfassen. Nochmals ca eine Minute auf mittlerer Stufe durchkneten bis alle Zutaten gut miteinander vermengt sind.

    • Thermomix: Nach 30 Sekunden in den Rührtopf schauen, ob alle Zutaten verrührt werden. Knetvorgang nochmals für 30-60 Sekunden wiederholen.


Vorheizen

  • Der Backofen muss immer vorgeheizt sein. In einem kalten Backofen können die Gebäcke ihre Triebkraft nicht entfalten und bekommen eine fahle, farblose Kruste.

    • Bei Broten empfehle ich auch das Backblech und den Backstein vorzuheizen. Durch den Steinofeneffekt bekommt das Brot eine besonders leckere Kruste. 

    • Bei Brötchen ist das Vorheizen des Backblechs und des Backsteins optional. Vorteil ist eine bessere Triebkraft und knusprigere Kruste. 


Programm Ober/Unterhitze

  • Bei Ober/Unterhitze bekommt das Gebäck gleichmäßige Hitze von allen Seiten ohne auszutrocknen. 

  • Heißluft kann in Ausnahmefällen verwendet werden, bei Brötchen merkt man aber deutlich, dass sie trockener sind. 


Dampf

  • Ich empfehle beim Brot und Brötchen backen immer 50 ml Wasser auf den Boden des heißen Backofens zu schütten. 

  • Der Vorteil ist, dass das Gebäck größer wird, eine schönere Backfarbe bekommt und die Kruste einen leckeren Knack. 


Backablauf

  • Backofen mit Backblech vorheizen

  • Brot/Brötchen auf den heißen Backstein/Backblech legen

  • Wasser auf den Boden des Backofens schütten und Backofentür schnell verschließen


Backdauer

  • Brot mit ca einem Kilo Teiggewicht braucht rund 70 Minuten

  • 30-40 Minuten bei 230 Grad, 30-40 Minuten bei 210 Grad


Wann ist mein Brot/Brötchen durchgebacken?

  • 97 Grad

    • Bei einer Innentemperatur von 97 Grad ist das Gebäck durchgebacken. Hierfür eignen sich Bratenthermometer. 

  • Kopftest:

    • Man klopft auf die Rückseite des Gebäcks, wenn sich dieses hohl anhört ist es durchgebacken


Abkühlen

  • Brot und Brötchen müssen immer auf einem Gitter abgekühlt werden. 

    • Lässt man das Gebäck am Backblech, so bäckt es nach und beginnt dann zum Schwitzen. Die Feuchtigkeit wird durch die Kruste aufgesaugt. Dies passiert auch, wenn man das Gebäck auf eine andere, glatte Oberfläche legt.


Lagerung

  • Glutenfreies Gebäck wird am besten in einer Brotdose gelagert. 

  • Angeschnittenes Brot immer mit der Anschnittseite nach unten in die Dose legen, so bleibt es länger frisch und trocknet nicht aus. Der Vorteil ist, dass das Brot außen super knusprig bleibt.

    • Am besten auf ein Holzbrett legen und mit einem Geschirrtuch zudecken. So braucht man keine Brotdose.

  • Plastiksackerl sind auch eine Möglichkeit, aber die Kruste wird schnell weich. Das Brot bleibt aber länger saftig.

  • Glutenfreies Brot niemals in den Kühlschrank legen, so wird es super schnell altbacken.


Einfrieren: 

  • Glutenfreies Brot und Brötchen können im Ganzen oder in Scheiben geschnitten eingefroren werden. 

    • Brot

      • Im Ganzen: 

        • Auftauen bei Zimmertemperatur in einem Plastiksackerl, so bleibt die Feuchtigkeit im Brot. 

        • Aufbacken im Airfryer: 160 Grad 25 Minuten

        • Aufbacken im Backofen: 180 Grad Ober/Unterhitze 25 Minuten

      • Brot in Scheiben

        • Auftauen bei Zimmertemperatur in einem Plastiksackerl, so bleibt die Feuchtigkeit im Brot.

        • Aufbacken im Toaster: 2-3 Minuten

        • Aufbacken in der Pfanne: 2-3 Minuten 

    • Brötchen:

      • Im Ganzen: 

        • Auftauen bei Zimmertemperatur in einem Plastiksackerl, so bleibt die Feuchtigkeit im Brot.

        • Aufbacken im Airfryer: 160 Grad 8-10 Minuten

        • Aufbacken im Backofen: 180 Grad Ober/Unterhitze 8-10 Minuten

        • Aufbacken übern Toaster mit Brötchengitter: 6-10 Minuten 





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